Die Entscheidung für einen Hochzeitsfotograf gehört zu den wesentlichsten in Eurer Hochzeitsplanung. Denn nachdem der Tag vorbei ist, bleiben Euch nur die Bilder – Eure Erinnerungen in Farbe, Licht und Gefühl. Das Feeling Eures Tages sollte sich in den Bildern widerspiegeln. Wenn die Bilder das nicht bringen, dann ist das mehr als schade. Wer hier an der falschen Stelle spart, erlebt eventuell eine herbe Enttäuschung. Ein paar Erfahrungsberichte, die ich in den letzten Jahren gehört habe, habe ich unten beigefügt. Worauf Ihr bei der Auswahl eines Hochzeitsfotograf achten solltet, findet Ihr ebenfalls weiter unten.

Beispiel: Preise bei einer 4-Stunden-Reportage (inkl. Vor- und Nachbereitungsstunden)

  • Einsteigerfotograf mit geringer Erfahrung & kl. Equipment:  EUR 800.– bis 1.000.–
  • Profifotograf mit guter Erfahrung & Profi-Equipment:  EUR 1.200.– bis 1.500.–
  • Hochpreisiger Luxus-Fotograf:  EUR 2.000.– bis 2.700.–

Ich bewege mich als langjähriger Hochzeitsfotograf in dem mittleren Segment. Und kann damit ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis für meine Brautpaare anbieten. Meine Brautpaare erhalten liebevoll bearbeitete Hochzeitsbilder, die nicht von der Stange sind, nach 2-4 Wochen im Durchschnitt. Und das verlässlich schon viele Jahre. Die Preisspannen sind natürlich auch abhängig vom Ort der Hochzeit und dem Datum.

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Hochzeitsfotograf Stuttgart Preise – woher ergeben sich die Unterschiede ?

Kurz gesagt: Erfahrung, Authentizität / Stil und Verlässlichkeit !

Erfahrung: Mit einem erfahrenen Hochzeitsfotograf an Eurer Seite habt Ihr an Eurem Tag viel mehr Spaß und könnt gelassener den Tag genießen. Denn Ihr wisst Euch in sicheren Händen und ganz bestimmt strahlt der Fotograf das auch aus. Das gibt insgesamt eine viel bessere Atmosphäre und schlussendlich auch tolle Bilder und Momente. Ich bin mit über 450 fotografierten Hochzeiten gut erfahren und kann dadurch recht entspannt so einen Tag begleiten. Oft werde ich gefragt, ob ich ein Freund des Brautpaars bin.

Verlässlichkeit: Ich glaube, der Faktor Verlässlichkeit ist heute mittlerweile sogar ein sehr wesentlicher Faktor, in dem sich Anbieter von Hochzeitsfotografie stark unterscheiden. Ein eindrückliches Beispiel: Im Juni vor 2 Jahren erhielt ich einen spannenden Anruf. Ich wurde gefragt, ob ich Ende des Monats an dem Samstag noch frei wäre. Ich musste nicht in den Kalender schauen, um dies zu verneinen. Dann fragte ich, ob das Brautpaar so kurzfristig plane. Darauf kam unter Tränen die Antwort: Nein, die Fotografin sei wohl jetzt zu dem Zeitpunkt der Hochzeit im Urlaub. Das klang für mich äußerst seltsam, ist aber heute überhaupt keine Seltenheit mehr. Die Fotografin war ganz bestimmt nicht hauptberuflich tätig, sonst hätte sie so etwas nicht gemacht. Vielleicht hatte sie auch noch ein anderes berufliches Feld, das sie bedienen musste. Verlässlichkeit spiegelt sich in der Person, oft auch in der Stimme eines Menschen, wider. Oder auch manchmal ganz banal: in Geschäftsräumen.

Fotostudio: Wenn ein Hochzeitsfotograf keine eigenen Studioräume hat, in denen er Euch empfängt, dann wäre ich schon etwas vorsichtig. Da tanzt jemand auf „verschiedenen Hochzeiten“ vermutlich, soll heißen: Ist nicht hauptberuflich als Fotograf tätig, sondern nur gelegenlich, vielleicht sogar sehr selten. Das ist oft der Fall, wenn nur ein Video-Call möglich ist. Im schlimmsten Fall sitzt derjenige in Thailand und kassiert nur Eure Anzahlung und ist dann weg.

Das Equipment: Ein guter Hochzeitsfotograf sollte mindestens zwei hochwertige professionelle Kameras mit diversen lichtstarken Qualitäts-Objektiven bei Eurer Hochzeit dabei haben. Sonst können solche Beispiele passieren, wie Ihr es oben und unten findet. Auch entsprechende Ausstattung an Profi-Akkus, um für den Tag wirklich gut ausgestattet zu sein. Nicht zu unterschätzen ! Ein Videograf kam einmal morgens (!) bei einer Hochzeit auf mich zu und fragte mich, ob ich ihm einen Akku leihen könnte.  Ich war erstaunt, da wir uns ja erst am Morgen des Tages befanden. Wir verwendeten beide Canon, also ging es. Aber naja, sollte nicht passieren. Und schon gar nicht, wenn man weiter weg ist.

Stil: Hat der Fotograf einen eigenen Stil entwickelt, macht er individuelle Bilder (je nach Brautpaar / Farben der Hochzeit) oder verwendet er nur standardmäßig einen Filter, den er bei einem Workshop gekauft hat und jeder Hochzeit – egal wie die Farben und das Licht sind – drüberzieht (meist sieht man es auf dem insta-Kanal).. Allein zwischen diesen beiden Varianten liegen Welten. Warum ?

 

Hierzu ein Erfahrungsbericht eines meiner Brautpaare bei einem Planungsgespräch:

Freunde der beiden bekamen nach der Hochzeit Ihre Bilder geliefert und waren sehr verwundert – um nicht zu sagen: enttäuscht. Die Farben waren völlig unpassend und es gab bei manchen hellen Stellen „Blitzer“ (überhelle Stellen). Das hörte sich für mich nach einer primitiven Anwendung eines Filters an, was wirklich nicht empfehlenswert ist. Sie kauften sich dann Photoshop, um die Bilder anschließend nochmal nachzubearbeiten. Wow, das hat mich beinah umgehauen. 

 

Worauf sollte man achten bei der Wahl eines Hochzeitsfotografen 

Vorsicht bei diesen Warnsignalen 

Voriges Jahr erzählten mir zwei Brautpaare heftige Geschichten, die Freunde von Ihnen erlebten. Und dies war auch ein Grund, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Ein Paar erhielt von Ihrem Fotografen kein einziges Bild Ihrer standesamtlichen Trauung. Wie kann so etwas sein ? Sicherlich spielen hier Unkonzentriertheit, mangelnde Professionalität und zu wenig Ernsthaftigkeit eine Rolle. Manche Dienstleister sind am Wochenende gleichzeitig Fotograf, Tortenbäcker und DJ. Ein bisschen viel ! Wer hier 200.– Euro an der falschen Stelle spart, der schaut eventuell komplett in die Röhre. Kein einziges Bild seiner Hochzeit zu erhalten, ist wirklich nicht schön. Doch im Bereich der Hochzeitsfotografie tummeln sich leider auch viele schwarze Schafe.

Da gibt es Anbieter, die einen völlig anderen Beruf ausüben und am Wochenende noch ein paar Euro mit Hochzeitsfotografie verdienen möchten. Es ist grundsätzlich legal – doch wenn man damit die Hochzeit eines Brautpaares komplett verhunzt, ist das wirklich mehr als traurig. Und es gibt Anbieter, die sind DJ und wollen am Wochenende noch etwas Geld dazuverdienen und morgens die Hochzeitsfotografie machen. Halte ich für sehr unprofessionell: Denn die Energie sollte abends am Mischpult noch da sein oder eben am Tag.  Aber eins von beidem.

Das sind wirklich die schwarzen Schafe der Branche. Wenn dann das Brautpaar noch etwas länger Zeit benötigt für den Tag, weil sich irgendetwas zeitlich verschiebt – was bei einer Hochzeit nicht so ungewöhnlich ist – dann ist dieser Fotograf weg. Oder: Das andere Brautpaar will nun doch für den Sektempfang Musik. Da er seine Anlage für den Abend noch aufbauen muss und eventuell eine längere Fahrtstrecke noch vor sich hat. Dass dann so jemand als Fotograf in Erscheinung tritt, ist schon mehr als bizarr, wenn nicht unprofessionell. Und kann sich für Brautpaare sehr unvorteilhaft auswirken. Ich würde fragen: Was bist Du denn nun, was kannst Du denn wirklich gut ?

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Warnsignale, auf die Ihr als Brautpaar achten solltet

„Unser Fotograf kommt dann an Ihrem Tag…..“:  Diesen Satz kann man bei klassischen Fotogeschäften z.B. hören. Soll heißen: Ihr als Brautpaar wisst überhaupt nicht, wer Euch an Eurer Hochzeit fotografiert. Das kann jemand Gutes sein, es kann aber auch der Azubi oder jemand Angelerntes sein. Sympathisch oder nicht….gute Frage ! Wer schon einmal fotografiert worden ist, weiß wie wichtig die Persönlichkeit des Fotografierenden ist, um eine gewisse Atmosphäre zu schaffen.

„Meine Frau kann auch Eure Hochzeit fotografieren. Und übrigens: Mein Sohn fotografiert auch….“  bedeutet übersetzt: Der Fotograf hat keinerlei eigene Bildsprache / Blick und über die Qualität jeweils lässt sich schon einiges erahnen. Wenn er / sie sich Euch dann noch als Tortenbäcker oder DJ anbietet, dann rennt schnell weg.

 „Ja, ich arbeite eigentlich im Hauptberuf im Marketing. Bin aber oft auf Hochzeiten unterwegs….“ könnte im Ernstfall bedeuten, dass wenn der Chef des Hauptjobs sagt: An dem Wochenende brauche ich Dich für das Event. Dann heißt das für Euch als Paar, Ihr müsst vermutlich zurückstecken. Alles in den letzten Jahren mehrfach bereits gehört.

 

Thema Verlässlichkeit bei Hochzeitsfotografie

Ich bin der Meinung, dass ein Hochzeitsfotograf eine hohe Verantwortung trägt gegenüber dem Brautpaar. Die Hochzeit ist ja schließlich eines der bewegendsten Momente im Leben. Und da wünscht man sich natürlich tolle Bilder für die Erinnerung an diesen Tag. Doch leider wird Hochzeitsfotografie manchmal einfach nur als cooles Hobby mit Bezahlung angesehen von Einsteigerfotografen.

Im letzten Jahr war ich etwas früher bei einer standesamtlichen Hochzeit in Ludwigsburg und stand zusammen mit dem Bräutigam und der Standesbeamtin am Eingangsportal. Da erzählte die Standesbeamtin, dass in der vorigen Woche die Fotografin überhaupt nicht erschien zur Trauung. Was in unseren Gesichtern ziemliche Verwunderung erzeugte. Wir lachten, aber wunderten uns doch schon sehr. Doch solche „Storys“ hört man in den letzten Jahren regelmäßig und immer öfter. Woran es genau liegt, ist schwer zu definieren. Doch hier einige Punkte dazu:

Man kann heute (leider) relativ leicht auf instagram mit ein paar Bildern füllen, die man bei einem bezahlten Workshop quasi gekauft hat. Das sind meist spektakuläre Bilder aus Paris, Mailand oder sonst woher. Oder diese gestellten Bilder werden an einer bekannten Hochzeitslocation inszeniert. Klingt strange, gibt es aber öfter. Man will damit beeindrucken als Fotograf, hat aber im Grunde keinerlei echte Erfahrung. Das kann dann im Falle einer echten Hochzeit mit wechselnden Lichtverhältnissen, schnellen Abläufen, aufgeregtem Brautpaar etc. zu einer Überforderung eines Einsteigerfotografen werden.

 

Wie kann ich als Brautpaar prüfen, ob ich es mit einem erfahrenen professionellen Hochzeitsfotograf zu tun habe ?

Darüber habe ich mir schon öfter Gedanken gemacht, da es nicht ganz leicht – im Besonderen für ein Brautpaar – einen erfahrenen von einem völligen Laien zu unterscheiden. Auf den ersten Blick wirkt Homepage und instagram relativ ähnlich. Selbst Texte werden manchmal einfach kopiert von erfahreneren Profis.

Doch es gibt ein paar Kniffe, wie man es doch herausfinden kann:

  • Google-Maps-Eintrag des Fotografen: Gibt es überhaupt einen ? Hier seht Ihr, wie lange schon jemand tätig ist und anhand der Anzahl der Bewertungen und Erfahrungsberichten von Brautpaaren könnt Ihr Euch ein gutes Bild machen. Wenn kein Google-Maps-Eintrag besteht, dann würde ich da schnell die Finger davon lassen.
  • Echte Hochzeiten auf der Website: Anhand der Hochzeiten, die auf der Website dargestellt sind, könnt Ihr Euch zu mindestens ein kleines Bild machen, ob jemand schon länger tätig ist und reale Hochzeiten fotografiert hat. „Reale“ Hochzeiten klingt erstmal witzig. Doch Ihr ahnt nicht, wie viele sogenannte „Styled Shoots“ es heute gibt. Styled Shoots sind Hochzeiten, die inszeniert werden, um Bilder zu produzieren. Dass diese nicht unter echten Hochzeitsbedingungen stattfinden, wird meist nicht kommuniziert.
  • Fotostudio: Ein Fotograf hat immer auch ein Fotostudio, in dem er Euch zu einem Kennenlernen empfängt. Bei einem reinen Videocall werdet Ihr das nicht feststellen können. Der Fotograf kann auch in Hongkong sitzen (im digitalen Zeitalter recht easy). Es ist für Euch ja auch bestimmt interessant, ob Ihr den Fotograf noch in 2-3 Jahren findet, denn viele sind nach 2-3 Jahren weg von der Bildfläche. Vielleicht möchtet Ihr mit einem Euch bereits bekannten Fotografen, Eure Babybauch- oder Babyfotos und Familienfotos aufnehmen.

 

Hoffe, Euch mit meinem aktuellen Blogpost geholfen  zu haben und sende Euch liebe Grüße !

Wolfgang

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Hier noch einige Infos zum Beispiel einer 4-Stunden-Reportage

Eine 4-Stunden-Reportage beinhaltet meist:

  • Paarfoto-Shooting
  • Standesamt oder Trauung

  • Gratulationen und Empfang

  • Und evtl. erste Gruppen-/Familienfotos

In diesem Zeitrahmen halte ich als Hochzeitsfotograf die wesentlichen emotionalen Höhepunkte des Tages fest.

Was ist im Preis enthalten?

Als Hochzeitsfotograf rechnet man nicht nur die 4 Stunden vor Ort ab. Ein professionelles Paket umfasst typischerweise:

Vor dem Hochzeitstag

  • Vorgespräch / Kennenlernen

  • Planung des Zeitablaufs

  • Beratung zu Locations und Licht

 Am Tag der Hochzeit

  • Fotografische Begleitung für den gebuchten Zeitrahmen

  • Dokumentation der Traumomente

  • lebendige emotionale Momente
  • Paarfotos, spannende Gruppen- und Familienbilder

 Nachbereitung

  • Auswahl und Bearbeitung aller Fotos

  • Retusche, Farbkorrektur, Stimmungskorrektur, Zuschnitt

  • Bereitstellung über passwortgeschützte Online-Galerie

 

Hier findet Ihr noch mehr Infos…..

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